Dehnungsstreifen oder Schwangerschaftsstreifen, lateinisch “striae cutis”, entstehen,wenn die Haut sich stark ausdehnen muss und nicht über genügend Elastizität verfügt. Im letzten Drittel einer Schwangerschaft muss sich die Haut am Bauch extrem ausdehnen und in den 9 Monaten nach der Geburt sich wieder auf Normalweite zusammenziehen.

Schwanger

Nach einer Schwangerschaft sind davon mehr als 75 % der Frauen betroffen. Gründe hierfür sind sicherlich das Ausmaß des Bauchumfangs sowie genetische Unterschiede in der Beschaffenheit der Haut und der Elastizität des Gewebes.

Entstehung von Dehnungsstreifen

Bei der Entstehung von Dehnungsstreifen werden elastische Hautfasern zerstört, die als kleine Risse im Bindegewebe, zunächst rötlich, später silbrig weiß schimmernd, sichtbar sind. Diese können sich mit der Zeit noch vergrößern und heilen nicht mehr ab. Sie sind gesundheitlich unbedenklich, sehen aber unschön aus. Aber auch nicht schwangere Frauen und Männer können Dehnungsstreifen bekommen, vor allem bei schneller Gewichtszu- oder -abnahme während der Pubertät oder bei intensivem Krafttraining. Wie bei einer Schwangerschaft ist rechtzeitig darauf zu achten, die richtige Hautpflege zu verwenden und damit der Entstehung von Dehnungsstreifen vorzubeugen.

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Vermeidung von Dehnungsstreifen

Da Dehnungsstreifen nicht behandelbar sind, ist es umso wichtiger vorzubeugen. Dafür können Sie einiges tun!
In der Schwangerschaft weiß der Körper sehr viel genauer, welche Nährstoffe er braucht und welche nicht. Bestimmte Nahrungsmittel erzeugen Heißhunger, manche starke Abneigung. Ihr Körper teilt Ihnen so mit, welche Nährstoffe er gerade benötigt.

  • Essen Sie gesund! So frisch und so naturbelassen wie möglich!
  • Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin, Zucker, zu viel Weißmehl!
  • Vermeiden Sie Fastfood!
  • Bewegen Sie sich an der frischen Luft!
  • Nehmen Sie kurze Sonnenbäder!
  • Sorgen Sie für genügend Schlaf!
  • Machen Sie Wechselduschen mit warmem und kaltem Wasser!
  • Massieren Sie Ihre Haut täglich mit natürlichem Jojobaöl!

Reine, native und kaltgepresste Pflanzenöle sind die ideale Pflege vor und während einer Schwangerschaft. Sie enthalten keine chemischen Zusatzstoffe und sind in Ihrer Struktur dem körpereigenen Hautfett sehr ähnlich.

Jojobaöl Anwendung

Besonders wertvoll ist für die Zeit der Schwangerschaft das Jojobaöl, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Eigentlich ist es ein flüssiges Wachs, das bei über 7°C flüssig wird. Wegen seiner Struktur aus langkettigen Wachsestern ist es dem menschlichen Hauttalg sehr ähnlich und enthält obendrein noch reichlich Vitamin E und A, sowie Spurenelemente und Nährstoffe.

Es reguliert die Hydrolipidschicht, speichert die körpereigene Feuchtigkeit und aktiviert die Kollagenproduktion. Das kann man meist schon nach einer Woche am Hautbild erkennen: Die Haut ist straffer, elastischer und hat eine weiche, glatte Oberfläche. Es läßt sich sehr gut anwenden, da es schnell einzieht und keinen Ölfilm auf der Haut bildet. Allergien sind bisher nicht bekannt.

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Beginnen Sie so früh wie möglich vor einer Schwangerschaft, spätestens ab dem 5. Monat, die Haut am Bauch, an den Brüsten und an den Oberschenkeln täglich mit Jojobaöl zu massieren und auf die Dehnung während der Schwangerschaft vorzubereiten. Erfahrungen haben gezeigt, dass die Kombination mit Mandelöl eine wirksame Ergänzung zu Jojobaöl ist und sehr effektiv vor Dehnungsstreifen schützt. Mandelöl hat einen hohen Anteil an Ölsäure - es enthält Eisen, Kalzium, Vitamin B, Magnesium und Kalium.

Im letzten Teil der Schwangerschaft können Sie die extreme Überdehnung der Bauchhaut zusätzlich mit einem elastischen Bauchband abschwächen. Manche Frauenärzte empfehlen oder verschreiben das Bauchband auch deshalb, um während einer Schwangerschaft die Zugbelastung auf die Lendenwirbelsäule abzufangen. Massieren Sie Ihren Körper auch noch mindestens 9 Monate nach der Schwangerschaft. Danach genügt es Jojobaöl als Bodylotion, auch gemischt mit anderen Pflegecremes oder Pflanzenölen zu verwenden.

Jojobaöl für Babys

Jojobaöl mit seiner dem Hauttalg ähnlichen Struktur ist für die 5 mal dünnere und sensible Haut von Babys sehr gut geeignet. Als Badezusatz geben Sie 5 - 10 Tropfen ins Badewasser, damit die Haut nicht austrocknet und vor Wundwerden im Windelbereich geschützt ist. Oder verwenden Sie es als Pflege nach dem Bad, zur täglichen Gesichtspflege, vor allem bei kalter Witterung im Winter oder zur Babymassage.

Da Jojoba kein Öl sondern flüssiges Wachs ist, verstopft es die Poren nicht und hilft auch bei geröteter und wunder Haut im Windelbereich. Bei Neurodermitis beruhigt es die Haut und vermeidet Entzündungen durch seine entzündungshemmende, antibakterielle Wirkung. Im letzteren Fall sollten Sie aber vorher auf einer kleinen Hautfläche am Innenarm testen, ob ihr Baby das Öl verträgt oder möglicherweise allergisch auf Jojoba reagiert. Bislang sind keine allergischen Reaktionen auf Jojobaöl nachgewiesen.

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Kaufen Sie also gleich eine größere Menge, wenn Sie das Öl für sich und das Baby verwenden. Beim Kauf sollten Sie unbedingt auf die Qualität achten. D.h. die Begriffe “kontrolliert, biologischer Anbau”, “kaltgepresst”, “rein”, “naturbelassen”, “100% Jojobaöl” sollten auf dem Etikett zu finden sein.